Rare earth elements have been making headlines almost daily in recent years. But what exactly are they, why do they matter so much, and how can investors participate in this market?
Rare earth elements, a group of 17 critical metals, including neodymium, cerium, and dysprosium, play a key role in modern technology, from semiconductors and smartphones to electric vehicles, drones, hard drives, and even military systems.
However, rare earths are by no means actually “rare.” According to the United States Geological Survey (USGS), there are at least 110 million tons worldwide, with 44 million tons located in China. Their extraction, however, is complex and environmentally challenging, involving chemical processes that produce toxic wastewater and radioactive byproducts. China dominates the market thanks to its large domestic deposits, massive state investments, advanced technological expertise, and numerous patents. Around 70% of global production and roughly 90% of processing take place there.
So how does Greenland, which has been the focus of much recent discussion, fit into this picture?
According to Dr. Harald Elsner from the German Federal Institute for Geosciences and Natural Resources, Greenland’s deposits, such as Kringlerne (around 3,000 tons annual production) and Kvanefjeld (the 3rd largest deposit in the world), contain enough rare earth reserves to meet global demand for the next 150 years.
For those looking to participate in this market, opportunities extend beyond traditional commodity funds. Investors can also gain exposure through the stock market, for example by investing in specialized mining companies or purchasing shares in ETFs focused on rare earths.
The MVIS Global Rare Earth/Strategic Metals Index (MVREMXTR) can serve as a reference benchmark for evaluating the performance of the rare earth industry. It tracks producers, refiners, and recyclers of rare earths and strategic metals, covering at least 90% of the investable market.
Comparing the performance of the index with the S&P 500 reveals a striking one-year outperformance: MVREMXTR gained 111%, far exceeding the S&P 500 Total Return, which rose by only around 14% over the same period. However, over a five-year horizon, the picture reverses. The S&P 500 shows clear dominance with a 90% gain, while MVREMXTR reached only 23%.
So, in today’s highly dynamic market, is it worth building a position in this industry, or are the risks and uncertainties simply too high? What’s your take?
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Investmentpotential Seltene Erden
Wie schon seit einigen Jahren stehen seltene Erden erneut fast täglich in den Nachrichten. Doch was genau verbirgt sich dahinter, warum sind sie so wichtig und welche Möglichkeiten gibt es, sich am Markt zu engagieren?
Zunächst handelt es sich bei seltenen Erden um einen Sammelbegriff für 17 Elemente (z. B. Neodym, Cer, Dysprosium), die u. a. für Halbleiter, Smartphones, Elektroautos sowie Drohnen, Festplatten und Militärtechnik benötigt werden.
Jedoch sind seltene Erden keineswegs rar. Weltweit gibt es laut dem United States Geological Survey Institut (USGS) mindestens 110 Millionen Tonnen, davon 44 Millionen in China. Ihre Förderung ist jedoch aufwendig und umweltschädlich, da komplexe chemische Prozesse mit giftigen Abwässern und radioaktiven Nebenprodukten nötig sind. China dominiert den Markt dank großer eigener Vorkommen, massiver staatlicher Investitionen, technologischem Know-how und zahlreicher Patente. Rund 70 Prozent der weltweiten Förderung und etwa 90 Prozent der Verarbeitung finden dort statt.
Wie fügt sich nun das aktuell viel diskutierte Grönland in dieses Thema ein?
Die Insel besitzt gemäß Dr. Harald Elsner von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe mit seinen Lagerstätten Kringlerne (ca. 3.000 Tonnen Jahresproduktion) und Kvanefjeld (3. größtes Vorkommen auf der Erde) Reserven an seltenen Erden, welche den gegenwärtigen Weltbedarf für 150 Jahre decken könnten. Wer sich selbst an diesem Markt beteiligen möchte, kann dies neben klassischen Rohstofffonds auch über den Aktienmarkt tun, etwa durch Beteiligungen an spezialisierten Bergbauunternehmen oder durch den Erwerb von Anteilen an ETFs, die sich auf Seltene Erden konzentrieren.
Als Referenzindex zur Bewertung der Performance der Seltene-Erden-Industrie eignet sich der MVIS Global Rare Earth/Strategic Metals Index (MVREMXTR). Er bildet Produzenten, Veredler und Recycler von Seltenen Erden sowie strategischen Metallen ab und deckt dabei mindestens 90 % des investierbaren Marktes ab. Vergleicht man die Performance des Index mit dem S&P 500, zeigt sich auf Sicht von einem Jahr eine deutliche Outperformance: Mit einem Plus von 111 % liegt der MVREMXTR weit über dem S&P 500 TR, der im selben Zeitraum lediglich um ca. 14 % zulegte. Über einen Zeitraum von fünf Jahren ergibt sich jedoch ein gegenteiliges Bild. Hier weist der S&P 500 mit einem Zuwachs von 90 % eine klare Überlegenheit gegenüber dem MVREMXTR auf, der lediglich 23 % erreichte.
In der aktuell sehr dynamischen Lage stellt sich die Frage: Lohnt es sich, in diese Branche zu investieren, oder sind die Risiken und Unsicherheiten zu hoch? Wie sehen Sie das?